Acharyas in Europa

Das Wort ‘Acharya’ kommt aus dem Sanskrit und bedeutete soviel wie Lehrer. In diesem Fall bezieht es sich auf Lehrer unseres Sanghas, die der Sakyong Mipham Rinpoche dazu ermächtigt hat, die Kagyü-, Nyingma-, and Shambhala- Linie zu repräsentieren. Der Sakyong hat sich für diese Personen entschieden aufgrund ihres Wissens, ihrer Weisheit und Verpflichtung die Lehren unverfälscht wiederzugeben. Die Acharyas reisen zu verschiedenen Praxiszentren, um Programme zu lehren oder auch Zeremonien zum Zufluchts- und Bodhisattva-Gelübde abzuhalten. Einige haben sich auf bestimmte Inhalte der Lehren spezialisiert z.B.: Psychologie, Maitri, Kunst, etc.

 

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David Schneider geboren in Louisville/Kentucky, begann 1971 unter der Leitung von Shunryu Suzuki Roshi und Richard Baker Roshi Zen zu studieren. 1985 wurde er Schüler von Trungpa Rinpoche. Sakyong Mipham Rinpoche bat ihn 1995 den weiteren Aufbau von Shambhala Europa zu unterstützen. Er hat viel für den Wandel und Aufbau von Shambhala Europa bewirkt, z.B. den Umzug der Administration von Marburg nach Köln. Acharya Schneider studierte Kalligraphie, stellt auf Kunstausstellungen aus und lässt dies zum Bestandteil von Shambhala Art Programmen werden. Er ist Vater einer Tochter, lebt in Köln und ist Autor mehrerer Bücher.

 

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Barbara Märtens ist seit ca. 25 Jahren praktizierende Buddhistin und lehrt seit vielen Jahren innerhalb von Shambhala. Bis vor kurzem war sie Direktoren von Shambhala- Buddhismus in Europa und gehört seit der Gründung zur Fakultät Karuna/Upaya, eine Organisation für kontemplative Psychologie, Gesundheit und Kunst. Ihren speziellen Schwerpunkt legt Barbara auf die Erfahrung der Sinneswahrnehmungen und den kreativen Ausdruck in Einzel- und Gruppenarbeit. Acharya Märtens lehrt diese Inhalte in Maitri- Kursen (Raum- u. Gewahrseinspraxis) sowie in Karuna und Upaya. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen Kindern und lebt in Hamburg.

 

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Han de Wit ist Psychologe und lernte seinen Lehrer Chögyam Trungpa 1975 kennen. In den 70er Jahren gab es in Europa fast nur in Holland Schüler von Trungpa Rinpoche. Han, seine Frau Ineke, sowie andere Holländer haben zu der Zeit mit der Unterstützung von Sherab Chödzin (Michael Cohn) begonnen, in anderen Ländern Europas zu lehren und bauten das Shambhala- Mandala auf. Besonders an Dr. Han de Wit ist, dass er die Lehren und Praxis des Buddhismus mit seinen Kenntnissen über Psychologie verbindet. Han ist Vater einer Tochter und lebt mit seiner Frau in Leiden. Bücher von Han de Wit sind auch in deutscher Sprache erschienen.

 

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Mathias Pongracz wurde als Sohn ungarischer Eltern in Österreich geboren und hat als Korrespondent für Osteuropa bei dem Fernsehsender ORF redaktionell gearbeitet. Er ist seit 1983 im Shambhala- Mandala und war viele Jahre Schüler von Kobun Chino Roshi, bis zu dessen Tod im Jahre 1992. Acharya Pongracz hat verschiedene buddhistische Schulen studiert, sich Yogastudien unterzogen sowie weitere Techniken, im Alltag umgesetzt, die den Geist schulen.  Seit 2006 lebt er im europäischen Landzentrum Dechen Chöling/Frankreich. Er ist Vater einer Tochter und lehrt zurzeit in ganz Europa.

 

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David Hope hat seit Anfang der 80er Jahre das Shambhala Zentrum in London begleitet. Er war Direktor von Shambhala-Training und lehrt seither viele Programme. 1993 ging er nach Dechen Chöling/Frankreich, hat wesentlich am Aufbau des Landzentrums für Europa mitgewirkt, entwickelte Perspektiven und übernahm die Position des Co-Direktors. Acharya Hope ist viel unterwegs und lehrt in ganz Europa. Er lebt mit seiner Frau Chris de Block in der Nähe von Dechen Chöling und hat verschiedene Aufgaben innerhalb von Shambhala.

 

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Sabine Rolf absolvierte nach dem Studium der Germanistik und Philosophie Ausbildungen in der Abfallwirtschaft (Schwerpunkt ‘Recycling’), des Bildungs-und Personalwesens und der Kontemplativen Psychologie vor dem beruflichen Hintergrund verschiedener Non-Profit Unternehmen. Seit 1990 ist sie Schülerin von Sakyong Mipham Rinpoche. Sie unterrichtet seit 2001 im Shambhala-buddhistischen Zusammenhang, auch MaitriRaumGewahrsein und Kontemplative Psychologie (KARUNA TRAINING) außerhalb von Shambhala Zentren. Im September 2014 wurde sie zum Acharya ernannt. Zur Zeit ist Sabine Direktorin für Praxis und Ausbildung bei Shambhala Europa und bietet Achtsame Kommunikation im eigenen Start up an. Sie ist verheiratet, lebt und arbeitet in Köln und vielen anderen Orten in Europa.

 

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Marianne Bots wohnt in den Niederlande und fand 1977 zu Shambhala. Sie ist Psychologin und Psychotherapeutin, und hat als solche mehr als 30 Jahre in einer Klinik für junge Erwachsene gearbeitet. Seit kurzem bietet sie gemeinsam mit Lisette van Ardenne an einem privaten Gesundheitsinstitut nahe Arnheim ‘Mindfulness Based Cognitive Therapy’ (MBCT), ‘Mindfulness-Based Stress Reduction’ (MBSR), ‘Focusing and Coaching-Therapy’ an, alles im Kontext einer Kultur von Grundlegender Gutheit. Acharya Bots ist sehr aktiv im Shambhala Zentrum Arnheim und Europäischen Rat. Sie lehrt in ganz Europa.

 

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Orhun Cercel wohnt in London. Er ist Sohn eines Diplomaten, hat türkischen Wurzelnund wuchs in Taiwan, der Turkei, Italien, Argentinien und England auf. Er studierte Wirtschaftswissenschaften und International Relations an der Cambridge University und arbeitete für einige Jahre im Bereich Investment Banking in London. Dann schlug er eine neue berufliche Richtung ins Gesundheitswesen ein und war tätig im Bereich Chinesische Medizin und als Psychotherapeut. Er war außerdem Freiwilliger Berater in NGOs, arbeitete zusammen mit jungen Pflegern und Menschen mit chronischen Krankheiten. 1990 begann er zu meditieren und beteiligte sich viele Jahre lang an der Leitung des Shambhala Zentrums London. Acharya Cercel lehrt sehr aktiv in ganz Europa.

 

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Samten Kobelt wuchs in der Nähe von Zürich in der Schweiz auf, wo er nun wieder seit 2013 lebt. 1984 stieß er an der Naropa University auf die Shambhala Lehren, woraufhin er zu meditieren begann. Er traf Trungpa Rinpoche 1985 in Deutschland und wurde sein Schüler. Dann war er ansässiger Direktor von Shambhala Training in Bern und verbrachte insgesamt zehn Jahre in den Shambhala Land Zentren Nordamerikas. Samten wurde Schüler von Sakyong Mipham Rinpoche, war sechs Jahre lang der Direktor des Marpa Hauses in Boulder und drei Jahre als Shastri im Shambhala Zentrum Boulder. Samten praktiziert und lehrt Contemplative Dance Practice, welche von Barbara Dilley entwickelt wurde; Lujong (Tibetisches Yoga), übermittelt durch Khenpo Tsultrim Gyamtso Rinpoche; Bugaku – Japanese Court Dance – von Togi Sensei, übermittelt durch Arawana Hayashi; Qigong, durch Eva Wong.

 

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Alfonso kam in Madrid in der Franco-Zeit zur Welt und wurde katholisch erzogen. Als er Anfang zwanzig war, zeiget ihm ein Nachbar und Zen-Praktizierender das Buch ‘The Life of Milarepa’, woraufhin er tief beeindruckt und bewegt begann Zen zu praktizieren. Nachdem er 1986 sein Studium der Mathematik an der Universität Complutense in Madrid absolviert hatte, zog er nach San Francisco. Er wohnte in der Nähe eines Shambhala Zentrums und erlernte dort die Shambhala Meditation. Zurück in Spanien wurde er Meditationsanleiter, organisierte 1991 die erste Shambhala Stufe überhaupt; er begann damals mit einer Handvoll Leuten in Madrid, wo nun heute ein blühendes Shambhala Zentrum steht. Seit über zwanzig Jahren lehrt er die Shambhala-Lehren und hat während dieser Zeit auch verschiedene Dharma Bücher ins Spanische übersetzt. Heute unterrichtet er wieder Mathemathik an zwei amerikanischen Universitäten in Madrid, ist gleichzeitig Familienvater und unterstützt das Shambhala Mandala.