Aktuelles

  In eigener Sache

Seit Mai 2018 wurden in der internationalen Shambhala-Gemeinschaft Informationen über missbräuchliches Verhalten einzelner Führungspersonen und des spirituellen Leiters öffentlich. Überall haben sich Shambhalier*innen sofort von derartigem Verhalten distanziert.
Seitdem setzen wir Mitglieder uns auf allen Ebenen damit auseinander, um in Zukunft eine wirklich aufrichtige und mitfühlende Gemeinschaft zu sein. Dazu gehört, anzuerkennen, dass wir offen über Macht, Ungleichheiten und Tabus sprechen müssen und eine Kultur von Zuhören nur durch einen offenen, ehrlichen, manchmal schmerzvollen Prozess der Auseinandersetzung in der ganzen Gesellschaft entsteht. Wir erkennen an, dass uns das Thema in Zukunft lange Zeit begleiten wird und wir durch Präventionstrainings und mit Unterstützung durch Dritte unserem Ziel, wirklich sichere Räume für Menschen jeder Hautfarbe, jedes Glaubens und jeder Orientierung zu bieten, näher kommen wollen.

Bisher gab es eine Untersuchung der Vorfälle durch eine Anwaltskanzlei und ein Beratungsunternehmen, die drei Monate lang einen anonyme Anlaufstelle offen hatte. Mit den Empfehlungen aus den Ergebnissen der Studie arbeiten wir nun. Es gibt viele überregionale und lokale Treffen und Austauschrunden zu den Themen Strukturen in Shambhala, Kulturwandel, Aufarbeitung und Prävention. Im Herbst beginnt in Köln das erste Präventionstraining in Shambhala Deutschland und wir richten mit Hilfe der DBU einen transparenten Meldeweg für Betroffene von Missbrauch ein, damit sie sicher angehört werden. Nur durch Enttabuisierung des Themas in der Gesellschaft kann Opfern und Tätern geholfen werden. Shambhala Köln will dabei mutig voran gehen.

Hier finden Sie einige Dokumente zu  Ereignissen seit 5/2018 (Stand: Juni 2019), chronologisch in Dokumenten:

-An Olive Branch Abschlussbericht (nur Englisch)
-Untersuchungsbericht der Kanzlei Wickwire Holm (nur Englisch) 2-3-19-WH-Report-Final-Package
-Zusammenfassung des Berichts der Kanzlei Wickwire-Holm auf Deutsch (vom Shambhala Interim Board) Interim BoardZusammenfassung des BerichtsWickwireHolm
-Reaktion des Sakyong 4.Februar BriefSakyong4Feb2019
-Offener Brief einiger langgedienter Kusung (Butler) An Open Letter & Statements 16 Feb 2019
-Brief der Acharyas von Shambhala BriefAcharyas20Feb2019
-Antwort des Sakyong: Rücktritt bis auf weiteres BriefSakyong21Feb2019

Sakyong Mipham Rinpoche hat sein Führungs- und Lehramt am 7. Juli 2018 für ein Jahr niedergelegt und in seinem Brief vom 21. Februar 2019 auf unbestimmte Zeit. Der Kalapa-Rat, das höchste internationale Leitungsgremium, war schon zuvor geschlossen zurückgetreten. Die Zukunft wird Veränderungen für uns bringen. Für viele von uns steht aber auch fest, dass wir den Weg von Zuversicht und Menschlichkeit weiter gehen wollen. Wir laden Euch auch gerade deshalb herzlich ein, in unser Zentrum zu kommen und das Gespräch zu suchen. Melden Sie sich gerne bei der Leiterin des Kölner Zentrums Anne von der Eltz ([email protected])

Sollten Sie hier in Köln von einer Führungsperson Missbrauch erlebt haben und melden wollen, wenden Sie sich bitte entweder an eine Person Ihres Vertrauens bei Shambhala oder an die Leiterin Anne von der Eltz ([email protected]) oder an eine der beiden Ombudsfrauen der Deutschen Buddhistischen Union (Link)

2017

+++ Aktuelle Termine der Meditationseinführung +++

Seit Oktober 2017 findet die Meditationseinführung immer montags statt. Für die Gruppe der regelmäßig Meditierenden montags ist der kleine Schreinraum verfügbar. Donnerstags und an vielen weiteren wöchentlichen Terminen können Sie unsere offenen Meditationsgruppen besuchen. Siehe Veranstaltungen. Ausgleich erfolgt über eine Spende.

+++ Neues Zentrum +++

Es ist vollbracht. Wir sind umgezogen. Die neuen Räume in der Genter Straße 25, 50672 Köln sind wunderschön geworden und laden ein zum Verweilen, Meditieren, Lernen, Kontemplieren. Ab sofort sind wir für Sie da. Schauen Sie in unsere Veranstaltungen.