Kulturwandel in Shambhala - Jahresgruppe

Toronto/white_lotus_in_hands.jpg
Datum:
Sonntag, 21. Februar 2021 (10:00 -16:00)
Sonntag, 18. April 2021 (10:00 -16:00)
Sonntag, 29. August 2021 (10:00 -16:00)
Sonntag, 21. November 2021 (10:00 -16:00)
Sonntag, 30. Januar 2022 (10:00 -16:00)
Veranstaltungsort:
Hauptmeditationsraum
Lehrer/in : Irmi Jeuther
Eine gemeinschaftliche Erforschung für Shambhala Mitglieder

Die Themen dieses einjährigen Prozesses sind nicht konkret vorgegeben, sondern werden aus den Bedürfnissen der Teilnehmer*innen erarbeitet und vertieft. Die Betonung liegt auf dem Ergründen unserer blinden Flecken und unserer Verletzungen in Bezug auf Missbrauch von Macht, Geld und Sex in unserer spirituellen Gemeinschaft. Unser Ziel ist es, unsere Gemeinschaften zu einem sicheren Ort für alle Besucher*innen machen. 
Eine weitere Frage könnte sein, wie wir uns künftig spirituell orientieren, und wieder Vertrauen in unseren Dharmaweg finden und festigen können. Auch die Frage, wie wir ein friedliches, offenes und konstruktives Miteinander gestalten, könnte eine Rolle spielen.

Wir sind überzeugt, dass diese Erforschung notwendig ist, um einen Weg zu einer gesunden Gemeinschaft in der Zukunft zu gestalten. Wir wünschen uns, dass wir mit diesem Angebot alle Mitglieder in gleichem Maße erreichen.

Der Prozess wird von Irmi Jeuther geleitet.  Irmi ist Diplom-Psychologin, Mediatorin und Coach und seit 1985 praktizierende Buddhistin. Seit drei Jahren ist sie in der Ethikkommission der DBU tätig und Ansprechpartnerin für von Missbrauch Betroffene. 

Im Dezember 2019 hat Irmi einen Prozesstag im Shambhala Zentrum in Köln angeleitet, aus dem die Inspiration für diese Jahresgruppe entstand. 

Infos zu den Seminartagen

Die Jahresgruppe besteht aus 5 ganzen Seminartagen. 

Vor Beginn werden wir einen Infoabend via Zoom anbieten (Termine siehe oben), an dem alle Interessierten teilnehmen können. Wir werden unser Konzept vorstellen und ihr könnt Fragen stellen und Irmi Jeuther näher kennen lernen. 

Die Termine finden in Köln statt. Um Räume, die den Corona-Richtlinien entsprechen, kümmern wir uns. 

Um vertrauensvollen Austausch zu ermöglichen, möchten wir spätestens nach dem ersten Prozesstag von allen Teilnehmer*innen eine verbindliche Zusage für die weiteren 4 Termine. Vertraulichkeit wird selbstverständlich vereinbart werden.

Der Ablauf eines Tages enthält Meditation, Input von Irmi und die Bearbeitung der von den Teilnehmer*innen gewünschten Themen.

Diese könnten, bei Bedarf, in verschiedenen Gruppen z.B. Männerkreis, Frauenkreis, Vajrayanakreis, Plenum o.ä. besprochen werden.

Zwischen den Seminartagen besteht die Möglichkeit, sich in regionalen Peergruppen online oder real zu treffen und die Themen in kleinerer Gruppe weiter zu vertiefen und zu bewegen.

Dokumentation

Die Seminare werden von einem Team, das sich aus den Teilnehmer*innen bildet, dokumentiert, so wie es vom Board angeregt wurde. Diese Dokumentation wird keine Namen enthalten und mit allen Teilnehmer*innen jeweils am Ende des Workshop-Tags abgestimmt werden. Daraus kann eine Art Leitfaden zu erstellt werden, der für weitere interessierte Gruppen zur Verfügung steht. 

Preis

Die Teilnahmegebühr für alle 5 Treffen beträgt regulär 250 € pro Person. Die Jahresgruppe wird  mit einem Stipendium durch das Shambhala Board von insgesamt 2500 € gefördert. 

Wieviel davon auf den Teilnehmer*innen-Betrag angerechnet wird, hängt von der Anzahl der Teilnehmer*innen und eventueller zusätzlicher Raumkosten wegen Corona ab.

In jedem Fall werden für Stipendien zunächst diejenigen Teilnehmer*innen berücksichtigt, die zusätzlich Reisekosten, z.B. Zugtickets, aufbringen müssen.

Unter den gegenwärtigen Regelungen (Okt ’20)  können ca. 13-15 Personen im Zentrum Platz finden.