Ethikrichtlinie

Shambhala verpflichtet sich, eine Umgebung für Praxis, Studium und Arbeit zu schaffen, in der alle Menschen mit Respekt und Würde behandelt werden. Jede Person hat das Recht, frei von Belästigung, Übergriffen und Diskriminierung zu sein. Jede Person soll in einer Atmosphäre meditieren, studieren und arbeiten können, in der es keinen sexuellen, verbalen oder emotionalen Missbrauch gibt.
Als Individuen und als Gemeinschaft sind wir an die grundlegenden buddhistischen und Shambhala-Verhaltensstandards gebunden. Darüber hinaus sind wir als Bürger unseres Landes verpflichtet, das dort geltende Recht zu befolgen. Dies umfasst – ohne darauf beschränkt zu sein – Gesetze zur Regelung von Alkohol- und Drogenkonsum sowie des Sexualverhalten.
Sollten Sie Anlass haben zu der Annahme, dass das Verhalten eines Mitglieds der Shambhala-Gemeinschaft, einschließlich ihrer Funktionsträger*innen nicht im Einklang mit dieser Grundsatzerklärung steht, kontaktieren Sie bitte den*die Leiter*in des Zentrums, oder den*die Rusung oder Desung der Dorje Kasung oder eine andere zuständige Person der örtlichen Leitung. Ihre Beschwerde wird entsprechend der im Dokument „Fürsorge und Verhalten in Shambhala“ festgelegten Verfahrensweise (in Überarbeitung) behandelt werden.
Alternativ wenden Sie sich an eine der beiden Ansprechpartnerinnen der Deutschen Buddhistischen Union (DBU), die in Fällen von sexuellen, emotionalen oder verbalen Grenzverletzungen ihre Beschwerde in Ihrem Sinne anhört.
Dies sind Frau Irmi Jeuther und Frau Dorothea Nett.
DBU Ombudsstelle