Sakyong Mipham Rinpoche

Seit 1990 ist Sakyong Mipham Rinpoche der Nachfolger seines Vaters Trungpa Rinpoche an der Spitze der Shambhala-Gemeinschaft. Anfang 2018 tauchten Vorwürfe von sexuellem Fehlverhalten und Machtmissbrauch durch Sakyong Rinpoche gegenüber seinen Schülern auf. Daraufhin zog er sich von allen Verwaltungs- und Lehraufgaben in Shambhala zurück, zog nach Nepal und stimmte der Einrichtung eines unabhängigen Verwaltungsrats zu, der die volle Verantwortung für Shambhala trägt.

Shambhala ist nun selbstverwaltet und finanziell unabhängig von Sakyong Mipham Rinpoche. Er ist nicht mehr in die Aktivitäten von Shambhala eingebunden und lehrt durch seine eigene Organisation, den Sakyong Potrang.

Ältere Schüler der Shambhala-Gemeinschaft bieten weiterhin Belehrungen und Schulungen an, unterhalten örtliche Meditations- und Retreatzentren und beherbergen bedeutende buddhistische Lehrer aus den tibetischen Kagyü- und Nyingma-Traditionen.